Unsere Landwirtschaft – Unsere Zukunft

Woher kommt unser täglich Brot, Fleisch, Käse, Gemüse und Obst? Wie und wo wird es produziert – heute und in Zukunft? Jede Stunde geht in der Schweiz die Fläche Kulturland verloren, die es für die Ernährung eines Menschen braucht (1). Täglich stellen mehrere Bauernhöfe ihren Betrieb ein (2). Zu welchem Preis für unsere Umwelt, Gesundheit und Gesellschaft?

Dies sollte uns zu denken geben. Wollen wir unsere hohe Lebensqualität in unserem hochentwickelten Industriestaat auch für die kommenden Generationen sichern, brauchen wir eine hochstehende Landwirtschaft.

Dazu ist eine nachhaltige Nutzung der ländlichen Räume sowie eine erfolgreiche Partnerschaft zwischen Bauern und Konsumenten essenziell.

Welche Massnahmen sind notwendig? Welche Faktoren entscheidend? Welche Szenarien sinnvoll? Darum geht es in diesem Blog. Regelmässige Beiträge aus verschiedener Sicht sollen die Diskussion anregen. Aktuelle Hintergrundinformationen werden zusätzlich die Brisanz des Themas dokumentieren.

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Land Grabbing – Entwicklungshilfe oder eine neue Art der Kolonisation?

Spätestens seit dem Anstieg der Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel 2007/2008[1] hat ein weltweiter Wettlauf um fruchtbare Böden und auch Wasserressourcen in den Ländern des Südens begonnen.

Der weltweite Agrarmarkt entwickelt sich zu einem Milliarden-Monopoly. Internationale Firmen und die Regierungen entsprechender Staaten reissen sich um nutzbare Landflächen in Entwicklungsländern. Die Kritiker nennen es «Land Grabbing» oder «Neo-Kolonialismus», andere sehen darin verharmlosend «landwirtschaftliche Investitionen» oder «Entwicklungshilfe».

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Wasser? Lebensgrundlage und Rohstoff

Am Anfang war das Wasser.  Gleich nach dem Urknall (1), am Anfang der Schöpfung (2).

Wasser ist Voraussetzung für Leben.  Entsprechend ist das Recht auf Wasser ein Menschenrecht (3) und eines der Millenniumsziele der UNO (4).

Die Schweiz, das Wasserschloss Europas, engagiert sich über das DEZA an Entwicklungsprojekten, die den Trinkwasserzugang für alle zum Ziel haben (5).  Im Februar 2012 wurde die Swiss Water Partnership geschaffen, bestehend aus Vertreterinnen und Vertreter von Bundesverwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und NGO. So soll das Schweizer Wissen über Wasser besser in weltweite Projekte einfliessen können (6).  So edel das Ziel, so gross die Diskussion, ob zum Beispiel Nestlé, der Weltmarktführer im Wassergeschäft mit einem Wasserumsatz von 6,5 Milliarden Franken (2011) (7)  der ideale Partner ist.

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Ja zu Qualität

Schneider-Ammann

Das Bundesamt für Landwirtschaft lädt ein ja zu sagen.  Ja zu einer Charta zur Qualitätsstrategie der schweizerischen Land- und Ernährungswirtschaft um die einsame Wertebasis und die Positionierung der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft auf den immer offeneren Märkten zu stärken.

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Lebesmittelverschwendung und was wir dagegen tun können …

In Europa landen jährlich fast 90 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Abfalleimern, das sind 179 Kilogramm pro Kopf. 42 Prozent der weggeworfenen Lebensmittel gehen aufs Konto von Privathaushalten. Danach folgen Hersteller (39 Prozent), Gastronomie (14 Prozent) sowie der Einzelhandel (5 Prozent).

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Gift in Lebensmittelverpackungen – bedenklicher als Pestizidrückstände?

Ein grosser Teil der in der Schweiz in den Handel kommenden Lebensmittel sind verpackt. Die Funktion der Verpackung reicht vom Schutz des Lebensmittels vor Verderb bis hin zum Werbe- und Informationsträger. Aber viele Verpackungs-materialien sind alles andere harmlos, sondern verunreinigen unsere Lebensmittel.[1]

Nach Expertenmeinungen hat die Migration (so der Fachbegriff) von Verpackungsstoffen in die Lebensmittel einen deutlich höheren Einfluss auf die Qualität der Lebensmittel als Pestizide!

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